Im Urlaub abschalten, ohne sich ständig um das Haus zu sorgen
Sie sitzen am Urlaubsort, genießen die freie Zeit und denken plötzlich an Ihr Zuhause. Ist alles in Ordnung? Sind die Fenster sicher? Hat vielleicht jemand bemerkt, dass seit Tagen niemand da ist?
Gerade bei längerer Abwesenheit lässt sich dieses Gefühl nicht immer abschütteln. Schließlich können Sie nicht einfach nachsehen, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich vorkommt.
Hinzu kommt, dass sich ein unbewohntes Haus mit der Zeit verändert. Der Briefkasten füllt sich, im Garten wächst der Rasen und die Rollläden bleiben möglicherweise tagelang in derselben Position. Für Außenstehende können solche Kleinigkeiten Hinweise darauf sein, dass die Bewohner verreist sind. Die gute Nachricht: Sie können einiges dafür tun, dass Ihre Abwesenheit weniger auffällt und Ihr Zuhause auch während des Urlaubs besser geschützt bleibt.
Warum ein leer stehendes Haus auf Dauer auffallen kann
Ein leer stehendes Haus fällt nicht nur durch volle Briefkästen oder geschlossene Rollläden auf. Auch wenn über längere Zeit niemand kommt, Fahrzeuge nicht bewegt werden und der gewohnte Alltag fehlt, kann Abwesenheit erkennbar werden.
Selbst mit guter Vorbereitung lässt sich das nicht immer vermeiden.
Post und Lieferungen: Ein überfüllter Briefkasten oder Pakete vor der Haustür können darauf hindeuten, dass längere Zeit niemand nach Hause gekommen ist.
Rollläden und Beleuchtung: Bleiben Rollläden tagelang unverändert oder ist das Haus abends immer dunkel, fehlt ein Teil des gewohnten Alltags.
Garten und Grundstück: Ein zunehmend ungepflegter Rasen, vertrocknete Pflanzen oder dauerhaft draußen stehende Mülltonnen können auffallen.
Fehlende Alltagsbewegung: Wenn über längere Zeit niemand kommt oder geht und
sich auf dem Grundstück nichts verändert, kann auch das ein Hinweis auf Abwesenheit sein.
Nicht jedes dieser Anzeichen wird bemerkt. Und nicht jedes unbewohnte Haus wird deshalb zum Einbruchsziel. Trotzdem ist es sinnvoll, sich bewusst zu machen, welche Informationen das eigene Zuhause nach außen preisgeben kann.
Wie Täter bei der Auswahl möglicher Einbruchsziele vorgehen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber Wie Einbrecher vorgehen.
Was können Sie vor der Abreise wirklich beeinflussen?
Eine längere Abwesenheit lässt sich nicht immer verbergen. Aber Sie können verhindern, dass Ihr Zuhause unnötig verlassen wirkt, und wichtige Vorkehrungen treffen.
Bitten Sie eine vertraute Person, während Ihrer Reise regelmäßig nach dem Haus zu sehen. Sie kann den Briefkasten leeren, Lieferungen entgegennehmen und bei längerer Abwesenheit auch die Gartenpflege organisieren.
Zeitschaltuhren für Beleuchtung oder Rollläden können helfen, Veränderungen im Haus zu erzeugen. Sie ersetzen allerdings keine tatsächliche Anwesenheit und sollten nicht die einzige Schutzmaßnahme sein.
Kontrollieren Sie vor der Abreise außerdem alle Fenster, Türen und Nebeneingänge. Denken Sie auch an Keller, Garage und Terrassentüren. Gekippte Fenster sollten nicht offen bleiben.
Veröffentlichen Sie Reisepläne und Urlaubsbilder möglichst nicht so, dass Fremde daraus erkennen können, wann Ihr Haus leer steht. Klären Sie außerdem, wer während Ihrer Abwesenheit einen Schlüssel besitzt und bei Bedarf nach dem Rechten sehen kann.
Damit haben Sie vieles getan, was sich vor der Abreise beeinflussen lässt.
Doch selbst ein gut vorbereitetes Haus bleibt während Ihres Urlaubs möglicherweise über längere Zeit unbeaufsichtigt.
Warum Einbrecher während Ihres Urlaubs mehr Zeit haben
Wenn Sie im Urlaub sind, fehlt die unmittelbare Aufmerksamkeit der Bewohner. Erkennt ein Einbrecher Ihre Abwesenheit, hat er besonders an schlecht einsehbaren Fenstern und Türen mehr Zeit, ungestört vorzugehen.
Gute mechanische Sicherungen erschweren das Eindringen und können wertvolle Zeit gewinnen. Doch wenn niemand den Einbruchversuch bemerkt, fehlt die unmittelbare Reaktion.
Lassen Sie bei einem kostenlosen Urlaubscheck prüfen, wie gut Fenster und Türen gesichert sind und wo Ihr Haus während längerer Abwesenheit zusätzlichen Schutz benötigt.
Warum mechanischer Schutz nicht alles lösen kann
Gesicherte Fenster und Türen erschweren das Aufhebeln und erhöhen den Aufwand für einen Einbrecher. Gerade während längerer Abwesenheit ist dieser Widerstand wichtig.
Doch mechanische Sicherungen erkennen keinen Einbruchversuch und lösen keinen Alarm aus. Welche Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber Mechanischer Einbruchschutz.
Wenn Zeit für den Einbrecher arbeitet
Weiß ein Einbrecher, dass die Bewohner verreist sind, muss er weniger damit rechnen, überrascht zu werden. Besonders an schlecht einsehbaren Zugängen kann er versuchen, vorhandene Sicherungen zu überwinden.
Bleibt der Versuch unbemerkt, kann er länger andauern. Im schlimmsten Fall wird der Einbruch erst entdeckt, wenn jemand nach dem Haus sieht oder die Bewohner zurückkehren.
Wer schützt Ihr Zuhause, wenn Sie nicht da sind?
Mechanische Sicherungen erschweren das Eindringen. Doch während Ihres Urlaubs fehlt jemand, der einen Einbruchversuch sofort bemerkt. Genau hier kann Frühwarntechnik helfen.
Das Frühwarnsystem FR.ED von Suritec erkennt mithilfe von Infraschall-Messtechnik charakteristische Signale eines gewaltsamen Einbruchversuchs.
Der Alarm kann bereits beim Aufbruchversuch ausgelöst werden, bevor der Täter ins Haus gelangt. Das kann ihn zum Abbruch bewegen, noch bevor jemand vor Ort reagieren kann.
Eine ergänzende Videoüberwachung kann helfen, Alarmmeldungen anhand verfügbarer Kamerabilder einzuordnen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber Videoüberwachung.
Für die weitere Reaktion können Sie Ansprechpartner festlegen oder eine geeignete Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufschalten lassen. So können Meldungen auch dann bearbeitet werden, wenn Sie selbst nicht erreichbar sind.
Klären Sie vor der Abreise, wer auf eine Alarmmeldung reagieren soll. So hängt der Schutz Ihres Hauses nicht allein davon ab, ob Sie gerade auf Ihr Smartphone schauen.
Möchten Sie sehen, wie FR.ED einen Einbruchversuch erkennt? Unsere Video-Demo zeigt Ihnen das Frühwarnsystem in Aktion.
Video-Demo ansehen
So bleibt Ihr Zuhause bei längerer Abwesenheit besser geschützt
Abwesenheit weniger auffällig machen
Ein leer stehendes Haus kann auf Dauer auffallen. Sorgen Sie dafür, dass sich eine vertraute Person während Ihres Urlaubs regelmäßig um Haus, Post und Grundstück kümmert.
Auf gute Mechanik setzen
Gut gesicherte Fenster und Türen erschweren das Eindringen und kosten einen Einbrecher wertvolle Zeit. Gerade bei längerer Abwesenheit ist dieser Widerstand besonders wichtig.
Früh erkennen und richtig reagieren
Frühwarntechnik kann bereits beim Aufbruchversuch Alarm auslösen und Täter zum Abbruch bewegen. Klären Sie außerdem, wer im Ernstfall reagiert, wenn Sie nicht erreichbar sind.
